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3 Worte bauen eine Wand

Worte wirken wie Zauberer. Sie öffnen uns Türen und schließen sie vor uns. Sie bringen uns weiter oder lassen uns auf der Stelle stehen. Sie beeinflussen unsere Partner und uns selbst. Sie können Barrieren aufbauen, die wie ein Berg vor uns stehen. Und sie können Barrieren einreißen.

Oben auf der Verhinderungsliste steht ‚Ich kann nicht‘. Denn in den wenigsten Fällen wird diese Wortkombination im ursprünglichen Sinn eingesetzt. Nämlich in den Situationen, in denen tatsächlich das KÖNNEN fehlt. Sei es handwerkliche Geschicklichkeit, sei es fehlendes Wissen und Kenntnisse, die dazu beitragen, dass etwas (zur Zeit) nicht möglich ist.

In vielen Fällen ist ‚Ich kann nicht..‘ eher gleichbedeutend mit ‚Ich will nicht.‘ Doch warum sagen wir es dann nicht einfach?  Gut, die Wort-Barriere blockt ein Nachfragen oder erneute Bitte ziemlich schnell ab. Je häufiger wir es jedoch verwenden, umso mehr glauben wir es jedoch selbst. Und das Ende vom Lied: Wir nehmen uns die Chance etwas neues zu erlernen. Und wenn es um ein Nicht-Wollen geht vermeiden wir unsere Bedürfnisse auszusprechen und stellen unser Selbstwertgefühl hinten an.

Auch längst überholte Glaubenssätze aus unserer Vergangenheit bringen uns zu einem ‚Ich kann nicht.‘  Waren die Zeichnungen Ihrer Jugend stark interpretationsbedürftig? Und jetzt besteht der Glaube Sie könnten nicht zeichnen? Gelingen Ihnen Strichmännchen? Dann mag es sein, dass Sie keine Gemälde erstellen können, doch die Strichmännchen sind perfekt 🙂 Also eine Art von Zeichnen können Sie also doch.

Hinterfragen Sie die Situationen, in denen Sie automatisch ‚Ich kann nicht‘ antworten oder dies zu sich sagen. Welche Ursache steckt tatsächlich dahinter?

– Keine Lust dazu?

– Fehlende Fertigkeiten und damit Angst sich zu blamieren?

– Überholte Glaubenssätze, die der Vergangenheit angehören?

– Aktuell keine Möglichkeit, doch zu einem anderen Zeitpunkt umsetzbar?

In allen Fällen gibt es eine bessere Antwort. Wie wäre es mit einem einfachen ‚Ich habe dazu keine Lust?‘ oder ‚Mir fehlt hierzu die Übung.‘ ‚Gerade nicht möglich, doch morgen habe ich ausreichend Zeit dafür..‘

Es kann sehr gut möglich sein, dass diese Antworten Ihre Umgebung aufhorchen lassen. Sie verlassen die eingefahrenen Gleise, auf die sich andere Menschen wunderbar verlassen konnten. Ein ‚Ich kann nicht..‘ war relativ leicht in ein ‚Ok, dann versuche ich es eben..‘ umzubiegen. Das funktioniert mit Ihren neuen Antwortmechanismen nicht mehr. Schmeicheln, Betteln ist erfolglos, da es nun nicht mehr darum geht, Sie umzustimmen, sondern Argumente zu liefern, weshalb Sie Unterstützung bieten sollen. Ihre Ausgangsbasis verändert sich. Ihr Selbstwertgefühl und die Achtung, die Ihnen entgegengebracht wird, steigen.

Und das alles nur, da Sie lernen zu sagen, was Sie wollen oder nicht und die Kombination ‚ich kann nicht‘ nur in der ursprünglichen Form anwenden.

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Eine Antwort bis “Erfolgsverhinderer ‚Ich kann nicht…‘”

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