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oder ist Zeit und Energie visualisierbar?

Wer kennt die Situation nicht? Den ganzen Tag gearbeitet, doch abends das Gefühl, nichts erledigt zu haben.

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Woran liegt dies?

Nun, zum einen kann dies sicher daran liegen, dass wirklich nichts getan wurde. Aber eher in den wenigsten Fällen.

Eine andere Erklärung liegt in einem so hohen Anteil an Unterbrechungen, dass ein kontinuierliches Bearbeiten unmöglich wurde und tatsächlich ein Teil der Aufgaben, die man sich vornahm, liegen blieb.

Die dritte Ursache liegt in der falschen Einschätzung des Energieaufwandes, der zur Erledigung erforderlich ist.

Wir rechnen und listen Aufgaben in der Regel nach dem Arbeitsaufwand in Form von Arbeitsumfang und der zeitlichen Dauer auf. Dabei übersehen wir jedoch häufig, dass Aufgaben einen unterschiedlichen Energieaufwand beinhalten. D.h. eine zeitlich aufwendige Aufgabe kann locker von der Hand gehen, wobei der eine einzige Anruf, der maximal 60 Sekunden dauert, einen unangemessen hohen Anteil an Kraft erfordert. Sich zu erholen, die Energiespeicher wieder aufzufüllen dauert wesentlich länger als das Gespräch!

Gerade in administrativen Bereichen ist ‚erledigte‘ Arbeit und deren Energieaufwand nicht erkennbar. Hier gibt es keine Produkte, die das Ergebnis der Arbeit darstellen.

Wie kann ich denoch erkennen, was meinen Tag, meine Woche gefüllt hat?

Es gibt eine einfache Möglichkeit dies zu visualisieren.

Nehmen Sie Glassteine, Perlen, Kieselsteine o.ä.in zwei unterschiedlichen Größen, möglichst gleicher Farbe,  einen Satz Steine mit einer unterschiedlichen Farbe (Größe nicht relevant) und einen Behälter. Schön wäre eine Röhre, die den Umfang der größeren Steine hat.

Nach jeder Arbeit (oder Arbeitsabschnitt) legen Sie einen der Steine, Perlen etc. in den Behälter.

Dabei stehen die kleinen Steine  für Aufgaben mit geringem Energieinvest, die großen für hohen Energieinvest. Die Steine mit der besonderen Farbe stehen für Lieblingsaufgaben und Highlights, deren Bearbeitung ein richtiger Energielieferant ist.

Am Ende des Tages erkennen Sie so genau, welcher Art Ihre erledigten Aufgaben waren und welches Volumen dahinter steckt.  Ein großer Anteil energieraubender Aufgaben? Dann ist das Gefühl des Ausgelaugtseins schnell zu erklären. Angestrengt, mit guter Laune und Motivation – da hatten Sie sicher einen Großteil von Highlight-Aufgaben und anderen Energielieferanten dabei.

Der nächste Schritt kann nun darin bestehen, dass Sie dieses Wissen bei der nächsten Planung mit berücksichtigen.

Das einfachse Planungsprinzip: Einer energiefressenden Aufgaben folgt immer energiesteigernde Aufgabe.

Um Energieräub er möglichst zu reduzieren kann auch die Ein-Stellung dazu geändert werden. Manchmal hilft schon der Satz mit entsprechendem Vorgehen:

Ich mache nicht alles gerne – doch was ich mache, mache ich gerne!

Viel Spaß bei der neuen Aufgabenplanung mit Energieeinsatz.

 

 

 

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