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….statt  im Kampf dagegen anzulaufen.

Wer kennt ihn nicht,  den Autopilot, der angeht  sobald eine Steigung vor einem liegt ‚uuh sooo steil. Das wird schwer.‘  Sofort läuft das volle ‚Kraftakt-Programm‘ ab. ‚Das wird wieder anstrengend. Wäre ich doch schon oben. Da muss ich jetzt auch noch hoch!‘ usw. usw.

Dabei geht’s einfach leichter!

Als erstes räumen wir mit vorhandenen Mythen auf, die uns das ‚nach-oben-gehen‘ so schwer machen.

Mythos 1: Nach unten geht es immer leichter.

Richtig ist vielmehr, dass die Gelenke  beim Bergablaufen stärker belastet werden als beim  Aufstieg. Wer sich zu weit nach vorne beugt, verliert schnell das Gleichgewicht und kommt ins Schlingern. Beugt man sich zu weit nach hinten, gibt es neben einem merkwürdigen Anblick auch eine Fehlstellung bis zur Hüfte mit entsprechender Belastung. Um nicht ins Schlingern zu geraten, muss ich bremsen und das fordert Knie und Fuß.

>Wo geraten Sie im Leben aus dem Gleichgewicht, wenn es ein gefühltes Nach-unten gibt?

Mythos zwei: wer hoch steigt, fällt tief.

Gemäß physikalischer Gesetzte ist dies richtig. Doch wer oben steht, hat einen befreienden Ausblick. Oben kann ich mir  Überblick verschaffen. Von oben sind die Wege im Tal gut erkennbar. Verlauf, Richtung, Gestalt – alles liegt deutlich vor einem. Ich kann entscheiden, welchen Weg ich nehmen will. Im Tal ist mein Blick eingeschränkt und nur auf die Nähe bezogen. Mein Weg? Nur Vermutung.

> Wo wären Sie gerne oben? Welche Ihrer Wege würden Sie gerne einmal aus einer anderen Perspektive betrachten?

Mythos drei: Der Weg nach oben ist mächtig anstrengend.

Wer sich ’nach oben‘ kämpft, für den ist es anstrengend und kraftraubend. Wer jedoch mit der Steigung läuft, bewegt sich im Einklang  mit dem Weg und setzt Energie effektiv und bewusst ein. Mit der Steigung laufen ermöglicht lockeres Vorankommen und bewusstes Einsetzen der hierfür erforderlichen (Geh-)Werkzeuge.

Wer gegen etwas ankämpft, verkrampft innerlich und äußerlich; sichtbar am ganzen Körper. Mit ‚voller‘ Körperkraft wird gegen das Vorankommen angegangen. Dabei wären nur die Beine erforderlich.

>Wo ist Ihre Kampf? Was löst bei Ihnen Verkrampfung aus?

Fazit: Wer sich mit den natürlichen Gegebenheiten arrangiert, sich diese zunutze macht und in das Leben integriert, kommt leichter weiter. Der minimale Energieeinsatz für maximale Ergebnisse. Wer jedoch meint sich kämpfend durchsetzen zu müssen, investiert unnötig viel Energie.  die er in dieser Höhe nicht zurück erhält und kommt erschöpft am Ziel an. Einsatz und Ergebnis stehen in umgekehrten Verhältnis: Maximaler Energieeinsatz für moderate Ergebnisse. Für was entscheiden Sie sich?

Teilen Sie mir mit, wie Sie Ihren Berg angehen? Locker und leicht?

Herzlichst

Ursula Vormwald

 

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